About

mohit.art
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WAS

mohit.art ist ein transnationales Netzwerk, das Projekte der zeitgenössischen Kunst aus Iran und Deutschland sowie in den Nachbarländern des Nahen und Mittleren Ostens und ganz Europa sichtbar macht, initiiert, unterstützt und begleitet. Ziel ist es, den Dialog zwischen unterschiedlichen Kulturen durch kontinuierlichen Austausch und in der konkreten Zusammenarbeit zu vertiefen und zu erweitern.

WER

Unsere Zielgruppen und Akteur*innen sind Galerien, Museen und Sammlungen, künstlerische Nachlässe und Archive, Kunstvereine, akademische Institute, Kunstmessen und Auktionshäuser, Kunst- und Fotobuchverlage, Zeitschriften und Online-Portale, Festivals und Biennalen sowie Kulturschaffende: Künstler*innen, Kurator*innen , Kunsthistoriker*innen, Kunstkritiker*innen, Journalist*innen, Netzwerker*innen.

WARUM

Die kontinuierliche kulturelle und künstlerische Zusammenarbeit in Zeiten anhaltender Spannungen und gegenseitiger Entfremdung ist für uns von zentraler Bedeutung. Künstler*innen und Kulturinstitutionen des globalen Südens sehen sich oft mit normativen Ausschlüssen konfrontiert, da der anhaltende Hegemonieanspruch des globalen Nordens nicht reflektiert wird. Die Lage wird verstärkt durch die koloniale Vergangenheit Europas und aktuelle strategische geopolitische Verschiebungen. Angesichts des Glaubwürdigkeitsverlusts politischer Institutionen und wachsender Herausforderungen in der Formulierung gemeinsamer Ziele interkultureller Beziehungen, sind transnationale Netzwerke ein zentrales Instrument des praktischen Dialogs. Die Kunstszenen in den Kulturen des Nahen Ostens und Europas mit ihrer langen Geschichte der Transmigrationen und diasporischen Identitäten lassen Gemeinsames in den Vordergrund treten, nicht das Trennende.

WIE

Unsere Aktivitäten starten im Dezember 2021 mit Schwerpunkt Iran und werden 2022 erweitert. Dreh- und Angelpunkt ist die Website mohit.art. Diese Plattform wird am 10. Dezember 2021 gelauncht. Hier werden fortan laufend neue Inhalte und Informationen in Form von Texten, Bildern, Verzeichnissen, Videos und Livestreams zugänglich sein. Die Inhalte werden durch sieben unterschiedliche Formate transportiert: 1) Online- und Print-Publikationen, 2) Ausstellungen im digitalen und realen Raum, 3) Kunstarchive: online präsentiert, 4) Events: Panels und -Screenings im digitalen und realen Raum, 5) Kontext: Präsentationen künstlerischer Positionen und Orte online, 6) Bildung: Online-Gespräche, -Workshops und -Seminare und 7) Netzwerk: Online-Verzeichnis relevanter Institutionen, Initiativen, Projekte und Akteur*innen.

MEHRSPRACHIGKEIT

Worte prägen unsere Kulturen. mohit.art ermöglicht breite Zugänglichkeit, zielt auf internationale Verbreitung und arbeitet mit der Schönheit unterschiedlicher Sprachen. Alle Texte werden sowohl in Englisch als auch in den Sprachen der Autor*innen zur Verfügung gestellt. Texte werden etwa auf Deutsch, Farsi, Französisch, Türkisch, Arabisch, Niederländisch und Aserbaidschanisch zu lesen sein.

SCHLÜSSELTHEMEN

Unsere Aktivitäten bündeln wir in Schlüsselthemen/key issues. Diese bilden Diskurse spezifischer (lokaler) visueller Kontexte ab, schaffen so Verbindungen zwischen verschiedenen kulturellen und künstlerischen Räumen und ermöglichen gemeinsame Wege des Dialogs. Sie verbinden unterschiedliche unserer Formate miteinander und werden über einen längeren Zeitraum verfolgt und ausgebaut.

MOHIT

„mohit“ ist ein Wort in vielen Sprachen: Auf Farsi, Arabisch und Türkisch bedeutet es unter anderem Kreis, Fläche, Umfeld, Atmosphäre und auch Gemeinschaft. „mohit“ inspiriert unser Handeln: Wir wollen an vielen verschiedenen Orten Verbindungen aufbauen, wir möchten uns aktiv mit unterschiedlichen (Kunst)Umfeldern auseinandersetzen und gleichzeitig das Engagement anderer Akteur*innen stimulieren, wir wollen in guter Atmosphäre Kunst zeigen und ihre Kontexte diskutieren. „mohit“ ist eine Plattform für eine transnationale Gemeinschaft von Menschen, die zusammen mit und über Kunst arbeiten.

WER IST „WIR“

Die Initiator*innen von mohit.art sind Dr. Bernd Fechner – Kulturmanager, Fotografie-Experte und Netzwerker; Hannah Jacobi – Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin mit einem Fokus auf globale Kunst; und Golnaz Mohammadi – Grafikdesignerin und Künstlerin.

Wir sind sehr glücklich über und dankbar für die Unterstützung und Beiträge vieler Menschen an verschiedenen Orten: Majid Akhgar, Hedieh Ahmadi (BAZAR Art Book Fair), Bahar Ahmadifard (New Media Society / Parking Video Library, Tehran), Jaclyn Arndt, Laura Braun, Thomas Brömme (FreiFläche, Berlin), Sabeth Buchmann, Sarah Bullen, Helia Darabi, Ghazaleh Hedayat, Bita Fayyazi, Helen Ferguson, Amirali Ghasemi (New Media Society / Parking Video Library, Tehran), Ali Gholipour, Kellie Joy Jones, Behnam Kamrani, Kasra Karimi, Babak Khademi, Arman Khalatbari, Mohammad Khezri (Khaneye_Ma Art Residency, Kerman), Hans-Michael Koetzle (Deutscher Fotobuchpreis, Stuttgart), Lydia Korndörfer, Simone Kattert, Sohrab Mahdavi, Kirsten Minkel (Stadt Arnsberg), Neda Monem, Golnar Narimani, Behzad Nejadghanbar (Emkan Gallery, Tehran), Christopher Paksi (Salon am Moritzplatz, Berlin), Dr. Maryam Palizban, Pooyan Piredeir, Livia Rutishauser, Hassan and Hossein Rowshanbakht (Hasht Cheshmeh Art Space, Kashan), Amir Saqa, Nastaran Saremy, Johanna Schindler, Sriwhana Spong, Negar Tahsili, Nasrin Talebi, Newsha Tavakolian, Ingo Tegeder, Dr. Andrea Piorreck-Teiser and Dr. Johannes Teiser (Kunstverein Arnsberg), Sonja Vieth (Buchhandlung Sonja Vieth, Arnsberg), Prof. Cornelia Vonhof (Deutscher Fotobuchpreis, Stuttgart), Agnes Wartner und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Sigrid Weigel .